Christoph-Mathias Mueller feiert Jubiläumsspielzeit mit dem GSO
Im Februar 2012 feiert das Göttinger Symphonie Orchester zusammen mit seinem Chefdirigenten das 150-jährige Bestehen des Orchesters, heute das einzige Sinfonieorchester in Niedersachsen. Über die ganze Konzertsaison 2011/12 spannt sich eine Reihe hochinteressanter Konzerte, bei denen Christoph-Mathias Mueller speziell das GSO als engagierten Klangkörper in den Vordergrund stellt, andererseits auch einzelne Musikerinnen und Musiker als Solisten auftreten werden unter dem Motto: „Einer für alle – alle für Einen“
„Dieses Motto“, so sagt Christoph-Mathias Mueller, „trifft den Kern eines Orchesters wohl am besten. Nur im Aufeinander-Hören erreicht man das Ziel der perfekten Harmonie und gleichzeitig ermöglicht die Solidarität von allen die bestmögliche individuelle Leistung. Dies ist kein veraltetes Konzept aus dem 19. Jahrhundert, sondern ganz im Gegenteil ein gesellschaftliches Vorbild für heute wie für die Zukunft“.
In der Jubiläumsspielzeit des GSO kommen viele ältere wie junge Freunde und Weggefährten des Orchesters nach Göttingen. Zudem rückt Christoph-Mathias Mueller die „Vaterfigur“ des modernen Orchesters, Johann Sebastian Bach, mit seinen Originalwerken wie auch romantischen und zeitgenössischen Werken über Bach in den Mittelpunkt der Konzertprogramme, und mit einer konzertanten Aufführung von Giuseppe Verdis Oper „La Traviata“ erfolgt dazu noch eine Reminiszenz an die Zeit bis 1951, als das Göttinger Symphonie Orchester noch als Opernorchester in der Universitätsstadt tätig war. Zu erwarten ist ein Stimmfest, denn Christoph-Mathias Mueller ist es gelungen, die grandiosen Sängerinnen und Sänger des „Young Artists Programm“ aus dem Moskauer Bolschoi-Theater für die beiden Aufführungen in Göttingen zu gewinnen.